(15.7.2026) „Mit unserer Waldstrategie Baden-Württemberg 2050 haben wir einen zentralen, koordinierten Handlungsrahmen, um unsere Wälder angesichts des Klimawandels, des Artenverlustes und wachsender gesellschaftlicher Nutzungsansprüche zukunftsfähig zu steuern. Mit aktiver Waldbewirtschaftung fördern wir die Multifunktionalität und die Widerstandsfähigkeit unserer Wälder. Wir bauen klimaresiliente Laubmischwälder auf und sorgen für den Erhalt der Artenvielfalt im Wald. Gleichzeitig berücksichtigt die Waldstrategie die gesellschaftlichen Bedürfnisse und die soziale Bedeutung der Wälder, die nicht nur Erholung bieten, sondern auch zur Identität und Kultur im Land beitragen“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges MdL, am Mittwoch (15. Juli) in Hinblick auf den aktuellen Stand der Waldstrategie 2050 des Landes Baden-Württemberg. (Das hier genannte WALDPORTAL finden Sie in der WALDBIBLIOTHEK unter GEO-INFORMATIONEN)
(15.7.2026) Mit dem Sechsten PEFC-Forum hat PEFC Deutschland einen Meilenstein der laufenden Revision seiner Waldstandards erreicht. Rund 75 Vertreterinnen und Vertreter aus Forstwirtschaft, Waldbesitz, Wissenschaft, Naturschutz und weiteren Interessengruppen diskutierten am 7. Juli 2026 im Juliusspital Würzburg die bisherigen Ergebnisse der Standardrevision und brachten zusätzliche Anregungen für die Weiterentwicklung ein. Jetzt startet die 60-tägige öffentliche Kommentierungsphase. (Weitere Infos zum Thema Zertifizierung in der WALDBIBLIOTHEK unter ZERTIFIZIERUNG)
(14.7.2026) Durch den Krieg im Iran sind die Nadelschnittholzexporte in den arabischen Raum und Nordafrika fast komplett zum Erliegen gekommen, der Export auf den amerikanischen Markt läuft ebenfalls schlecht. Gleichzeitig kommen größere Mengen Schnittholz aus dem skandinavischen Raum auf den deutschen und innereuropäischen Markt. Insgesamt steht ein zu hohes Schnittholzangebot einer mäßigen Nachfrage gegenüber. Viele Sägewerke haben darauf mit einer Rücknahme des Einschnitts reagiert.
(14.7.2026) Erstmals liefert eine Karte großflächig aktualisierte, flächendeckende und praxistaugliche Informationen zum Holzvorratsvolumen. [Hinweis: Sobald die Holzvorratskarte der FVA BW online verfügbar ist, wird sie in der WALDBIBLIOTHEK unter Holzvorratskarten verlinkt. Über das laufende FVA-Projekt "Entstehung der Holzvorratskarte a>berichtete Philipp Eisnecker / FVA BW 2024 im Rahmen der FVA-Kolloquien]
(14.7.2026) Die Fällung von Bäumen ist eine der gefährlichsten Tätigkeiten im Wald. Die SVLFG gibt Tipps zur richtigen Baumbeurteilung. (Weitere Infos zum Thema Arbeitssicherheit in der WALDBIBLIOTHEK unter ARBEITSSICHERHEIT)
(12.7.2026) Mit der Eröffnung des FriedWald-Standorts Mainhardt im Landkreis Schwäbisch Hall erreicht FriedWald einen besonderen Meilenstein: Der neue Bestattungswald ist der 100. Standort des Unternehmens in Deutschland. Gleichzeitig entsteht zwischen Schwäbisch Hall und Heilbronn ein weiterer Ort, an dem Menschen die Möglichkeit haben, ihre letzte Ruhe inmitten der Natur zu finden.
(15.7.2026) Häufiger auftretende Wetterextreme mit andauernder Trockenheit führen in Deutschland zu langanhaltenden niedrigen Wasserständen in Flüssen und beim Grundwasser. Mehr Druck auf die Wassernutzung ist die Folge. Um einen zuverlässigen Überblick über die aktuelle Niedrigwassersituation in ganz Deutschland zu erhalten, hat Bundesumweltminister Carsten Schneider heute gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), Dirk Schwardmann, und der Umweltbürgermeisterin von Würzburg, Dr. Sandra Vorlová, das Niedrigwasserinformationssystem, kurz: NIWIS, gestartet. (Den direkten Link zur Webseite finden Sie jederzeit in der WALDBIBLIOTHEK unter GEO-INFORMATIONEN)
(15.7.2026) Regen bremst Solaranlagen normalerweise aus. Ein Forscherteam aus Spanien hat jetzt eine Beschichtung entwickelt, die genau daraus einen Vorteil macht: Sie schützt Solarzellen vor der Witterung und erzeugt gleichzeitig Strom aus auftreffenden Regentropfen.
(14.7.2026) Die invasive Ameisenart Tapinoma magnum (Große Drüsenameise) breitet sich zunehmend im Großraum Stuttgart aus. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Art kann sogenannte Superkolonien mit mehreren Nestern und vielen Königinnen bilden. Dadurch können Schäden an Gehwegen, Straßen, Mauern und sogar Leitungen entstehen. (Weitere Infos zum Thema in der WALDBIBLIOTHEK unter WALDSCHUTZ/Invasive Arten | Am Grünen Brett ist die Meldeplattform des Naturkundemuseums Karlsruhe verlinkt. )
(14.7.2026) Mit der Hitzewelle tauchen mancherorts massiv Eichen-Netzwanzen auf. Dass sich die aus Nordamerika stammenden invasiven Schädlinge hierzulande vehement ansiedeln, sei neu, sagte der Direktor des Karlsruher Naturkundemuseums, Martin Husemann, der Deutschen Presse-Agentur. «Ich denke, dass sie sich schnell über Deutschland ausbreiten.» Die ohnehin schon durch die Trockenheit geschwächten Eichen würden durch den Wanzenbefall zusätzlich geschwächt, erklärte Husemann. «Was das für Auswirkungen hat, kann man noch nicht so richtig einschätzen.» (Weitere Infos zum Thema Waldschutz in der WALDBIBLIOTHEK unter WALDSCHUTZ/Invasive Arten)
(14.7.2026) Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch von Solarstrom – aber nur, wenn er richtig dimensioniert ist. Wer den Speicher zu groß wählt, verschenkt Geld. Welche Speichergröße sich rechnet und worauf Hausbesitzer und Landwirte achten sollten, erfahren Sie im Video.
(12.7.2026) Die Zeit ist reif, potenzielle Uralt-Bäume, die über 1.000 Jahre alt werden können, zu schützen und ggf. zu pflegen, um ihnen damit langfristig ein „Altern in Würde“ zu ermöglichen Unser Ziel ist es, 100 Bäume in Deutschland als Nationalerbe-Bäume auszurufen. Hier können Sie die neusten Entwicklungen der Initiative verfolgen.
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